Homepage Landeskirche |
![]() |
||||||
update vom
|
Jede Kirche eine Kirche des FriedensAuf dem Weg zu einem weltweiten Netzwerk kreativer GewaltfreiheitAls einen Aufruf nicht allein an Jesus zu glauben, sondern auch an den ,,Jesus, der Seligkeit denen verheißt, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit, die Frieden stiften und die ihre Feinde lieben", verstehen die drei traditionellen Friedenskirchen Mennoniten, Quäker und Brüderkirche) ihr neues Projekt ,,ECAPC - Every Church a Peace Church". Die Kirche kann die Welt hin zum Frieden verändern, so die klare Botschaft, wenn sie beginnt zu leben und zu lehren, was Jesus lebte und lehrte. Die Initiatoren sind der Überzeugung, dass, was immer Jesus in der Bergpredigt wollte, eine Friedenskirche war, eine Kirche des Friedens. In der Tradition dieses gewaltfreien Jesu, aber auch der Gandhis öder Martin Luther Kings, versucht die Kampagne eine Vernetzung vieler kleiner lokaler Initiativen zu erreichen. In einem ersten programmatischen Entwurf wird die Vision von ECAPC mit drei großen Herausforderungen wie folgt beschrieben: Die großen Kirchen werden ihr Angesicht nur ändern, wenn kleine ökumenische Gruppen von Jüngern und Jüngerinnen sich zu Gruppen zusammenfinden, betend, diskutierend und handelnd. Eine neue Gemeinschaft kann nur entstehen, wenn das Verständnis Mitglied einer Kirche zu sein, neu bestimmt wird, als Auftrag die Zeichen der Zeit gemeinsam zu erkennen. Nur gewaltfreie Aktion kann die Kultur der Gewalt überwinden, dazu gehört Mut wie Demut; auch Friedensschaffen hat seinen Preis. Für die USA beschreiben die Initiatoren sechs Säulen, auf der eine solche Bewegung für Gewaltlosigkeit beruhen müsste, um einen Schirm zu bieten, unter dem alle, die es hören, sich einreihen könnten:
Diese sechs Säulen machen zugleich klar, dass es keine Vorherrschaft der traditionellen Friedenskirchen geben soll, sie verstehen sich eher als Katalysatoren, die den Anstoß für eine neue und umfassend ökumenische Struktur geben. Die erste Konferenz der Initiative ,, Everv Church a Peace Church" fand am 27/28. April in Duluth (Minnesota) statt. Vertretungen aus mehr als 20 verschiedenen Religionsgemeinschaften, darunter römische Katholiken, Methodisten, Lutheraner, Quäker, Mennoniten, Juden und andere, kamen im Kolleg St. Scholastika zusammen. Die meisten Anwesenden beschrieben sich selbst als in ihren Gemeinschaften marginalisiert oder ausgeschlossen aufgrund ihres Engagements für Frieden und Gerechtigkeit. Gemeinsam war allen die bleibende Hoffnung, dass die Kirchen ihren Auftrag zur Friedensstiftung erkennen mögen. in verschiedenen Workshops, unter anderem zu Fragen des Nuklearwaffen, der Kriegsdienstverweigerung, der gewaltfreien Erziehung, arbeitete die Versammlung an einem neuen Verständnis, wie Kirche ihre eigene prophetische Dimension annehmen und öffentlich wahrnehmen könne, so eine der Referentinnen, Cindy Pile vom ,,Nevada Desert Experience", einer Gruppe aus dem Widerstand gegen Nuklearwaffen. Weitere Informationen: www.ecape.org © Diesen
Artikel haben wir der Zeitschrift "Ökumenischer Informationsdienst",
II. Quartal 2001, entnommen
|
||||||
|
|
Im Amt für Evang. Kinder- und Jugendarbeit der Evangelischen Landeskirche Baden Blumenstr. 1-7 · 76133 Karlsruhe · Telefon 0721/9175-468, · Telefax O721/9175-479 E-mail: webmaster@friederle.de |