Kinder-
und
Jugendarbeit
.
update
vom
8.
4. 2003
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Krieg
ist: ...wenn die Politik versagt
Terrorismus mit Bomben zu bekämpfen
ist wie Pusteblumen mit einem Golfschläger zu treffen - so bringt
der Konfliktberater J.P. Lederach die militärische Fehlkalkulation
im Anti-Terror-Kampf auf den Punkt. Wir teilen seine Einschätzung
und sind besorgt über die derzeitige Entwicklung. Zunehmend wurdein
den vergangenen Jahren Krieg wieder als Mittel der Politik gesehen. Helfen
Sie mit, diese Entwicklung wieder umzukehren!
Diskussion
um die Wehrpflicht (1.
8. 2002)
Krieg
als Mittel der Politik - morgen im Irak, übermorgen....
-
Durch fasten und Gebet will
das US-amerikanische Repräsentantenhaus die "göttliche
Vorsehung für das amerikanische Volk und 'unsere Streitkräfte'
sichern" (30. März 2003)
-
Altbundespräsident Richard
von Weizsäcker wirft der US-Regierung Bruch
des Völkerrechts vor. (8.
4. 2003)
-
In seiner Fernsehansprache am
20. März 2003, unmittelbar nach Beginn Angriffes der US-Streitkräfte
gegen den Irak, spricht US-Präsident Bush von seinem "Respekt
für die irakische Bevölkerung". Wer soll diesen Respekt verstehen?
(8. 4. 2003)
-
Bei der Friedensdemonstration
in Mannheim am 22. 2. 2003 fordert Jürgen
Grässlin ein deutliches NEIN zum Krieg gegen den Irak. (23.
2. 2003)
-
Uns - im Verhältnis zur
Weltmacht USA - Ohnmächtigen bleibt zumindest die Möglichkeit,
unsere eigene Meinung in Würde zu vertreten,
dies meint der Theologe Hans-Jochen Vogel und fordert hierzu auf. (8.
2. 2003)
-
Die mächtigste Nation der
Welt macht sich zu einem Krieg gegen den Irak bereit, kündigt dies
öffentlich an und wirbt mit Nachdruck um Unterstützung. Dies
ist ein Skandal, zumal die Folgen eines solchen Krieges nicht absehbar
sind. Die Wahrscheinlichkeit, diesen Krieg noch verhindern zu können,
tendiert gegen Null - es sei denn, die Kriegsgegner melden sich wesentlich
deutlicher zu Wort. Bitte beteiligen Sie sich an Aktionen
gegen die Kriegsvorbereitung. (23.
Januar 2003)
-
US-Kriegsveteranen
und Reservisten rufen in einem lesenswerten Appell
ihre Kameraden zur Kriegsdienstverweigerung auf. (18.
Januar 2003)
-
Der Friedensreferent
des Versöhnungsbundes, Clemens Ronnefeldt, informiert über Ziele,
Hintergründe und Aktionsmöglichkeiten im Zusammenhang eines
möglichen Präventivkrieges gegen den Irak (23.
Januar 2003)
-
Nach einer
Reise in den Irak im Dezember 2002 schildert Thomas Krahe seine Eindrücke
aus diesem geschundenen Land. (18.
Januar 2003)
-
Mehr als
4 000 US-Bürger wenden sich in einem in der New York Times veröffentlichten
Aufruf an ihre Mitbürger und die Regierung, um gegen die Kriegspolitik
der Regierung zu protestieren. "Nicht in unserem
Namen" könne die Regierung einen Krieg gegen den Irak planen,
schreiben sie. (24. Oktober
2002)
-
Der ehemalige
US-Justizminister Ramsey Clark warnt die Vereinten Nationen vor den Kriegsplänen
seiner eigenen Regierung. In einem drastischen Brief
an den Generalsekretär Kofi Annan und andere Persönlichkeiten
und Institutionen ruft er zum Widerstand gegen die US-Kriegspolitik auf.
(14.
Oktober 2002)
-
Die "Stärkung
des Rechts" müsse gegenüber dem "Recht des Stärkeren" zunehmend
entwickelt werden, so betonen die kirchlichen Denkschriften seit einigen
Jahren ihre Haltung zum Krieg. Rechtsanwalt Ullrich Hahn erläuterte
auf einer Akademietagung in Bad Herrrenalb, wie im
Rahmen des Völkerrechts die terroristische Bedrohung überwunden
werden kann. Dabei nimmt er die Ansätze der Mächtigen kritisch
unter die Lupe. (24.
Oktober 2002)
-
Arundathi Roy, die
bekannteste indische Schriftstellerin bezieht in einem Beitrag
in der FAZ Stellung um einen US-Angriff auf den Irak.
(4. 12. 2002)
-
Die USA
schreiben die Militärdoktrin der Präventivschläge
klarer denn je fest und relativieren die Abschreckungs-Strategie / Ein
Dokument der Bush-Regierung (7.
Oktober 2002)
-
US-Präsident
George W. Bush hat sich am Donnerstag, 12. 9. 2002 vor der Vollversammlung
der Vereinten Nationen in New York an die Staatengemeinschaft gewandt.
Im Mittelpunkt der Rede stand seine Haltung
gegenüber Irak. (7.
Oktober 2002)
-
Vieles deutet darauf hin, dass
die amerikanische Regierung in ihrem "Kampf gegen den Terror" einen Angriffskrieg
gegen den Irak plant. Der Friedensarbeiter des Versöhnungsbundes,
Clemens Ronnefeldt, zeigt in seiner Analyse,
dass auch wirtschaftliche Eigeninteressen hinter dieser Kriegsabsicht stehen.
(2.
August 2002)
-
Die Vereinigung der Ärzte
zur Verhinderung eines Atomkrieges (IPPNW) dokumentiert einen offenen
Brief von deutschen Intellektuellen an amerikanische Kollegen, die
sich hinter die Kriegspolitik der dortigen Regierung gestellt haben.
-
Seit den Terroranschlägen
des 11. September mehren sich die Stimmen, die anstelle der Aggressionsantworten
durch Militärbündnisse den Einsatz internationaler Polizeikräfte
fordern. Auch Horst Scheffler, Militärdekan in Mainz, fordert anstelle
des Kriegsvölkerrechts die Schaffung eines
internationalen Polizeirechts. (11.
Mai 2002)
-
Manche
Politiker und Kommentatoren behaupten, mit dem 11. September habe sich
die Welt grundlegend verändert. Aber alles wird so sein wie es bereits
vorher war, nur schlimmer, belegt Peter Lock in seinem
friedenspolitischen Beitrag.(1.
Mai 2002)
-
Die "Deutsche
Sektion der internationalen Ärzte für die Verhütung des
Atomkrieges - Ärzte in sozialer Verantwortung e. V. (IPPNW)" - (Friedensnobelpreisträger
1985) - fordern in einem Aufruf dazu auf, den eingeschlagenen Kurs der
Terrorbekämpfung zu verlassen und sinnvollere Massnahmen zu ergreifen.
Näheres dazu und Unterzeichnung unter www.ippnw.de.
Sie
können den Aufruf auch ausdrucken (22kb-pdf-Datei)
und selbst Unterschriften sammeln. (1.
Mai 2002)
-
So
verrückt ist atomare Abschreckung - Generl Lee Butler, der langjährige
Oberbefehlshaber der US-Atomstreitkräfte, schildert diesen Irrsinn
und begründet damit seinen Weg zum Atompazifisten. (25.
4. 2002)
-
In seinem
ersten Bericht zur Lage der Nation von US-Präsident
George W. Bush vom 29. Januar 2002 bezeichnet der amerikanische Präsident
die Länder Nordkorea, Irak und Iran als "Achse des Bösen". Dieser
Bericht dokumentiert erschreckend deutlich, mit welcher Art von Weltpolitik
wir in den kommenden Jahren rechnen müssen. (18.
Februar 2002)
-
Am 13.
12. gingen namhafte Bürgerrechtler der Ex-DDR wie Wolfgang Ullmann,
Heino Falcke, Georg Meusel, Christian Führer, Reinhard Schult und
andere mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit. "Wir
haben es satt", schreiben sie und reflektieren darin die Folgen des
11. September in der Innen- und Außenpolitik und rufen zur Zivilcourage
auf. (14.
Januar 2002)
-
Terrorismus mit
Bomben zu bekämpfen ist wie Pusteblumen mit einem Golfschläger
zu treffen - so bringt der Konfliktberater J.P. Lederach die militärische
Fehlkalkulation im Anti-Terror-Kampf auf den Punkt. In einem Essay
kritisiert er den eingeschlagenen Weg und zeigt Alternative Interventionsmöglichkeiten
auf. (9. November 2001)
-
"Sorge
vor einer weiteren Eskalation der Gewalt" - EKD-Ratsvorsitzender
Präses Manfred Kock zu den Militäraktionen gegen Ziele in
Afghanistan (10. Oktober
2001)
-
Eine Erklärung
von Präses Koch, dem Ratsvorsitzenden der EKD (24.
September 2001)
-
Die Bundeswehr
im Umbruch: von einer Verteidigungsstreitmacht zur Interventionsarmee
- Eine Analyse und Kritik der Regierungspolitik unter Berücksichtigung
von Scharpings und von Weizsäckers Reformvorschlägen (10.
9. 2000)
-
Der Bericht der Wehrstrukturkommission
unter Vorsitz Carl Friedrich von Weizsäcker mit Empfehlungen zur Bundeswehrreform
(1.
6. 2000)

Diskussion
um die Wehrpflicht
-
Mit der
Wehrpflicht fällt gegebenenfalls auch der Zivildienst, ja möglicherweise
ist der Zivildienst inzwischen zum eigentlichen Hinderungsgrund für
die Abschaffung der Wehrpflicht geworden. Wäre die Einführung
einer allgemeinen Dienstpflicht eine Lösung aus diesem Dilemma? Die
Evangelische Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer
(EAK) spricht sich dagegen aus. Hier eine ausführliche
Stellungsnahme der EAK als pdf-Datei
(84kb).
-
Volker
Wiedersberg, ein Kiregsdienstverweigerer aus Potsdam konnte das dortige
Landgericht davon überzeugen, dass die Wehrpflicht
nicht mehr verfassungsgemäß ist. Am 22. Februar 2002 entschied
das Bundesverfassungsgericht über den Vorlagebeschluss des Potsdamer
Landgerichtes. (1. 5.
2002)
-
Wortlaut
des Verfassungsgericht-Beschlusses(1.
5. 2002)
-
Manifest
gegen die Wehrpflicht (1.
5. 2002)
-
Mit
der Wehrpflicht wackelt auch der Zivildienst - viele offene Fragen
zur Bundeswehrreform von Landesjugendpfarrerin Susanne Schneider-Riede
(10.
9. 2000)

Der
Kosovokrieg und die Folgen
Informationen
und Stellungnahmen zum Kosovo-Krieg (25. 4.-
2001)
Lösungsvorschläge
und Entfeindungsarbeit (19. 2.- 2001)
Informationen
und Stellungnahmen zum Kosovo-Krieg:
-
Ein Brief Willy Wimmers an Bundeskanzler
Gerhard Schröder vom 2.5.2000, abgedruckt und kommentiert in der Tageszeitung
"Junge Welt" am 23./24.6.2001 unter der Überschrift
"Die
imperialen Absichten der USA".(9.7.
2001)
-
Das Schreiben von Gernot Erler
an Lutz und Mutz (s.u.) wirft nach Ansicht des Evangelischen Standortpfarrers
Dr. Engelke viele Fragen auf, die den Jugoslawien-Einsatz fragwürdig
erscheinen lassen. (25.
4. 2001)
-
Wir übernehmen einen Beitrag
aus der Frankfurter Rundschau von Stefanie Christmann, die als ehemalige
Parlamentskorrespondentin der Zeitschrift "Freitag" die Bundestagsdebatten
über den Jugoslawien-Einsatz genauer analysiert. (25.
4. 2001)
-
In einem
offenen Brief an den SPD-Bundestagsabgeordneten Gernot Erler greift
Hans-Peter
Dürr in die Debatte über die Rechtsmäßigkeit und
den Sinn des Kosovo-Krieges ein.(25.
4. 2001)
-
Gernot Erler
antwortet den beiden Friedensforschern Dieter S. Lutz und Reinhard Mutz
für die SPD-Bundestagsfraktion in einem ausführlichen Brief,
der ebenfalls in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht wurde. Dieser
Antwortbrief macht deutlich, wie sehr die Nerven blank liegen, wenn Bundestagsabgeordnete
auf ihre Mitverantwortung für einen Krieg angesprochen werden. Umso
wichtiger, dass über diesen Krieg und die damit verbundenen Konsequenzen
für die Struktur der Bundeswehr gestritten wird. (25.
4. 2001)
-
Die beiden Hamburger Friedensforscher
Dieter S. Lutz und Reinhard Mutz fordern in einem einen ausführlichen
Brief
an die Bundestagsabgeordneten zum 2. Jahrestag des "Kosovo-Krieges"
eine öffentliche Debatte über die Sicherheitspolitik der Bundesregierung.
(25.
3. 2001)
Wenn Sie sich an einer ähnlichen
Initiative beteiligen wollen, können Sie eine Unterschriftenliste
als pdf-Datei laden.
-
Eine
Umfrage
unter den Bundestagsabgeordneten, die den Bundeswehreinsatz im Kosovo
beschlossen hatten, bringt als interessante Stellungnahme die Erläuterung
des damaligen Justizministers an die Öffentlichkeit: er blieb der
Abstimmung fern, weil er nicht zustimmen konnte.
(19. 2. 2001)
-
Das "Massaker
von Racak", im Frühjahr 1999 zur Legitimation des NATO-Bombardements
mehrfach beschrieben, fand möglicherweise gar nicht statt. Neue Erkenntnisse,
zusammengestellt von Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen
beim deutschen Zweig des internationalen Versöhungsbundes. (30.
8. 2000)
-
Inzwischen liegen viele Fakten
auf dem Tisch: Die im Frühjahr 1999 über die Medien beschriebene
Situation im Kosovo (Massaker in Racak, Hufeisenplan, KZs,...) war Kriegspropaganda
und entsprach nicht immer den Tasachen. Wilhelm Wille fasst in einem Aufsatz
für das Forum Friedensethik die Erkenntnisse über die Hintergründe
zusammen. (10.
8. 2000)
-
Ein Aufsatz von Helmut
Simon, der den Kosovo-Krieg an der Friedensverpflichtung im Grundgesetz
misst. (10.
10. 1999)
-
Wer einen Beitrag zum Frieden
auf dem Balkan leisten will, muss zunächst analysieren und die unterschiedlichen
Interessen der Kriegsparteien verstehen. Der Friedensforscher Theodor Ebert
unternimmt eine Analyse und klammert dabei die
Interessen der serbischen Regierung nicht aus. (15.
7. 1999)
-
Ein NATO-Flugblatt
an die serbischen Soldaten zeigt, dass dieser Krieg nicht mit humanen
Mitteln geführt wurde. Krieg ist Krieg - auch wenn die Menschenrechte
zur Legitimation dienen. (28.
4. 1999)
-
Freispruch
nach Aufruf zur Desertion während dem Kosovo-Krieg, wel dieser
Krieg völkerrechtswidrig war. (15.
4. 2000)

Lösungsvorschläge
und Entfeindungsarbeit:
Patentrezepte zur
Verhinderung von Kriegen und zur Beilegung zwischenstaatlicher Konflikte
- oder gar zum deeskalierenden Umgang demokratischer Kräfte mit Diktaturen
gibt es nicht. Aber es wird Zeit, wenigstens kleine Beiträge zur "Entfeindungsarbeit"
zu entwickeln. Wir dokumentieren einzelne Beispiele and Ansätze, die
mithelfen können, damit aus der Nachkriegszeit nicht wieder eine Vorkriegszeit
wird.
-
Als "Arbeitsstelle
Frieden" möchten wir einen Beitrag zur Entwicklung des Zivilen Friedens
leisten. Dies geschieht unter anderem durch die Mitarbeit im forumZFD (Forum
Ziviler Friedensdienst). Das forumZFD hat im Frühjahr 2000 ein Projekt
auf dem Balkan gestartet, das auch mit Bundesmitteln gefördert wird.
Eine Extra-Seite informiert über dieses Kosov@-Projekt.
Die Evangelische Landeskirche Baden beteiligt sich an diesem Projekt und
wird im Spätjahr 2001 in Kooperation mit dem forumZFD eine Friedensfachkraft
entsenden. (19.
2. 2001)
-
Ein weiterer Artikel informiert
über ein "Haus der Deserteure" in
Budapest. Dort suchen und finden Soldaten Unterstützung, die nicht
weiter Schuld auf sich laden wollten, und deshalb aus dem völkerrechtswidrigen
Krieg geflohen sind. (17.
9. 1999)
-
Der Friedensforscher Ekkehart
Krippendorf frägt, weshalb die Rot-Grüne Bundesregierung
auf den Rat der Friedensforschung verzichtet. (14.
5. 1999)
-
Das "Forum
Ziviler Friedensdienst" nimmt Stellung zum Kosovo-Krieg: Bomben
bringen keinen Frieden - Friedensprozesse schon jetzt in Gang setzen.
(April 1999)
-
Eine Analyse
des Kosovo-Konfliktes mit Lösungsvorschlägen von Christine Schweitzer
aus dem Bund für Soziale Verteidigung (19.
1. 1999)

Der
Krieg in Tschetschenien
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