Kinder-
und
Jugendarbeit
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update
vom
23.
1. 2003
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Stadtkirchengemeinde
Emmendingen
schreibt Brief an die Bundesregierung
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Schröder,
sehr geehrter Herr Außenminister
Fischer,
täglich versuchen nationale und internationale
Medien uns einzureden, dass an einem Militärschlag gegen den Irak
kein Weg mehr vorbeiführt. Trotz fragwürdiger Argumente und weltweiter
Proteste befinden sich die Kriegsvorbereitungen bereits in einem derart
fortgeschrittenen Stadium, dass zu befürchten ist, dass die darin
involvierten Mächte allein schon aus wirtschaftlichen Gründen
kaum noch in der Lage sind, ohne immense Einbußen an Investitionen
und Prestige auf ihn zu verzichten. Dies bedeutet, dass sie von sich aus
deshalb auch kein großes Interesse daran haben werden, ihn zu verhindern.
Deshalb erwarten wir von Ihnen als den von uns gewählten Volksvertretern,
dass Sie an Ihren vor der Bundestagswahl gemachten klaren und durch Ihre
Wahl von der Mehrheit unseres Volkes befürworteten Aussagen gegen
diesen Krieg unbeugsam festhalten und gemeinsam mit der weltweiten Solidarität
der Gleichgesinnten auf allen Ebenen alles in Ihrer Macht Stehende unternehmen,
um diesen Krieg zu verhindern. Zugleich bitten wir Sie, sich dafür
einzusetzen, dass ernsthaft, also auch mit den dazu notwendigen Mitteln
ausgestattet weltweit Alternativen erforscht und erprobt werden, um dem
internationalen Terrorismus und Fanatismus, aber auch jeder zum Krieg bereiten
Nation erfolgreich zu begegnen und Einhalt zu gebieten. Wir sind uns dessen
bewusst, dass wir Sie damit vor sehr schwere Aufgaben stellen. Aber seien
Sie sich dessen gewiss: Unsere Solidarität und unsere Gebete begleiten
Sie.
Emmendingen, den 15 Januar 2003
(Kopiervorlagen für eigenes Schreiben
können bei mir abgerufen
werden.)
Diesen Hinweis von Georg Metzger fanden
wir im ekiba-Gästebuch
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