Kinder-
und
Jugendarbeit
.
update
vom
1.
8. 2002
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"Eine
Welt der Gerechtigkeit und des Friedens
sieht anders aus"
Eine
Antwort auf das Manifest "Gerechter Krieg gegen den Terror"
von
60 amerikanischen Intellektuellen*
Sehr geehrte
Damen und Herren,
der Massenmord
durch das terroristische Attentat am 11. September in Ihrem Land und der
Krieg der USA in Afghanistan als Reaktion auf diesen Terror betrifft auch
Europa, die islamische Welt und unser aller Zukunft. Es ist uns besonders
wichtig, dass weltweit unter Intellektuellen der Zivilgesellschaften über
die Ursachen und Folgen dieser Ereignisse ein offener und kritischer Dialog
zu ihrer Bedeutung und Bewertung stattfindet. Verstehen Sie bitte unsere
Antwort auf Ihr Manifest "gerechter Krieg gegen den Terror" als einen Beitrag
in diesem Sinne.
Für den
entsetzlichen Massenmord am 11. September gibt es keine moralische Rechtfertigung.
Darin stimmen wir Ihnen uneingeschränkt zu. Wir teilen auch die von
Ihnen zugrunde gelegten moralischen Maßstäbe, dass Menschenwürde,
unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe und Religion, unantastbar ist,
dass das Streben nach Demokratie ein wichtiges Fundament für den Schutz
der Menschenwürde, der individuellen Freiheiten, der Religionsfreiheit
und der in der UN-Charta festgelegten Menschenrechte ist.
Doch genau diese
moralischen Werte, die für uns universale Gültigkeit haben, veranlassen
uns, auch den Krieg, den Ihre Regierung und ihre Verbündeten, uns
eingeschlossen, in der Anti-Terror-Allianz in Afghanistan führen und
dem bisher über 4000 unbeteiligte Menschen, darunter viele Kinder
und Frauen, zum Opfer gefallen sind, mit derselben Schärfe abzulehnen,
wie wir den Massenmord an den unbeteiligten Menschen durch den Terroranschlag
verurteilen. Es gibt keine universal gültigen Werte, die es erlauben,
einen Massenmord mit einem weiteren Massenmord zu rechtfertigen. Der Krieg
der so genannten Antiterror-Allianz in Afghanistan ist kein ‚gerechter
Krieg', - ein unglückseliger historischer Begriff, den wir nicht akzeptieren
- er verletzt selbst die von Ihnen angeführte Bedingung "Unschuldige
vor sicherem Leid zu bewahren" in krasser Form. Demokratische Staaten verfügen
über hinreichend entwickelte rechtsstaatliche Mittel, um Verbrechen
innerhalb ihres Einflussbereiches zu bekämpfen und um Schuldige zur
Rechenschaft zu ziehen. Es gilt diese erprobten Mittel in enger Zusammenarbeit
mit anderen Staaten global zu erweitern.
Uns ist es unverständlich,
dass Sie in Ihrem Aufruf über den Massenmord an der afghanischen Zivilbevölkerung
als Folge des mit den modernsten Waffensystemen geführten Bombenkrieges
kein einziges Wort verlieren. Die Unantastbarkeit der Würde des Menschen
gilt nicht nur für Menschen in den Vereinigten Staaten, sondern auch
für Menschen in Afghanistan, ja sogar für die Taliban und die
Al Quaida-Gefangenen auf Guantanamo. Sie beschwören in Ihrem Aufruf
die Universalität Ihrer moralischen Maßstäbe, machen diese
gleichzeitig aber nur für sich geltend. Durch diesen selektiven Gebrauch
stellen Sie gerade deren universale Gültigkeit drastisch in Frage
und lassen so über die Ernsthaftigkeit des eigenen Bekenntnisses größte
Zweifel aufkommen. Wie sollen die aus anderen Kulturkreisen diesen moralischen
Maßstäben gegenüber vorgebrachten Zweifel ausgeräumt
werden können, wenn ausgerechnet die Eliten US-amerikanischer Zivilisation,
die sich als Verfechter und Hüter dieser Werte begreifen, den Glauben
an die Universalität dieser Werte in Verruf bringen?. Müssen
nicht andere Nationen und Kulturkreise die Anwendung von zweierlei Maßstäben
als Ausdruck einer bis zur Gegenwart andauernden Arroganz und Ignoranz
des Westens wahrnehmen?

Auch können
wir Ihnen angesichts der erdrückenden Last der historischen Tatsachen
nicht folgen, wenn Sie schreiben, Ihr Land habe wohl "zu gewissen Zeiten
... eine fehlgeleitete und ungerechte Politik verfolgt". Die Vereinigten
Staaten haben für die Befreiung Europas vom Joch des Nationalsozialismus
einen hervorragenden Beitrag geleistet. Als führende Supermacht während
der Blockkonfrontation haben sie jedoch auch große Verantwortung
für schwer wiegende Fehlentwicklungen in der Welt auf sich geladen.
Durch zahlreiche geheimdienstliche bis direkt militärische Interventionen,
so z.B. im Iran, Indonesien, Chile, Guatemala, El Salvador, Nicaragua,
im Iran-Irak-Krieg auf der irakischen Seite und an vielen anderen Stellen
haben die Vereinigten Staaten Regime unterstützt, die durch Staatsterrorismus
und millionenfachen Mord an Oppositionskräften regierten und Demokratisierungsprozesse
verhinderten. Nicht selten fielen frei gewählte Regierungen diesen
Interventionen zum Opfer.
Viele der Unterzeichnerinnen
und Unterzeichner dieser Stellungnahme hatten gehofft, nach dem Zusammenbruch
der Sowjetunion würde eine neue Ära der Abrüstung, der Völkerverständigung,
des Dialogs der Kulturen und der Hoffnung für Milliarden von durch
Hunger und Krankheit Not leidenden und gedemütigten Menschen beginnen.
Wir erwarteten und setzten uns dafür ein, dass die westlichen Industriestaaten
nach vier Jahrzehnten des Hasses, der gegenseitigen Bedrohung und des Wettrüstens
ihre schöpferischen Potentiale in den Dienst der Überwindung
von Armut, Umweltzerstörung und der Entfaltung von Demokratie stellten.
Diese Erwartungen wurden jedoch enttäuscht. Die Vereinigten Staaten
konzentrierten vielmehr ihre Phantasie, sowie ihre wissenschaftlich-technischen
und ökonomischen Kapazitäten darauf, ihre Position als die einzig
verbliebene Supermacht in der Welt zu festigen und eine unipolare Weltordnung
zu etablieren. In ihr versuchen sie, weitgehend in eigener Machtvollkommenheit
über das Schicksal von Völkern zu entscheiden. Viele Indizien,
wie beispielsweise die systematische Errichtung von amerikanischen Militärbasen
auf dem Balkan, im Mittleren Osten und in Zentralasien erhärten diese
Einschätzung.
In diesem Sinne
erscheinen Analysen plausibel, nach denen die Vereinigten Staaten, entgegen
offiziellen Verlautbarungen im Mittleren Osten und in Zentralasien einschließlich
Afghanistan, nicht in erster Linie humanitäre Ziele verfolgen, den
Terrorismus bekämpfen oder der Verbreitung von Massenvernichtungsmitteln
vorbeugen wollen, sondern sich vielmehr von geostrategischen Motiven leiten
lassen. Durch ihren Zugriff auf die für die Weltwirtschaft existenziellen
Ölquellen dieser Region und auf die Öltransportrouten erhöhen
die Vereinigten Staaten tatsächlich in beträchtlichem Ausmaß
ihre geostrategischen Optionen, um ihre Hegemonialposition nicht nur gegen
die angeschlagene Supermacht Russland und die aufsteigende Regionalmacht
China, sondern auch gegen Europa und Japan für die nächsten Jahrzehnte
zu festigen.

Trotz der Differenzen
über derartige Einschätzungen stimmen wir alle darin weitestgehend
überein, dass die Konzentration von ungeheuren Machtpotentialen in
einem einzigen Land der Welt und die militärische Fähigkeit,
anderen den eigenen Willen aufzwingen zu können, eine wichtige Quelle
der Instabilität von grenz- und kulturüberschreitenden Beziehungen
ist. Sie ist auch eine Quelle des Ohnmachtsgefühls und der Demütigung
vor allem für jene Menschen geworden, die sich als Opfer dieser Machtungleichheit
empfinden. Die Anwesenheit von amerikanischen Soldaten in Reichweite islamischer
Heiligtümer in Saudi-Arabien z.B., die von vielen Moslems offensichtlich
als ein Stachel im eigenen Fleisch und als Angriff auf die eigene Kultur
und das Selbstwertgefühl empfunden wird, symbolisiert die als bedrohlich
empfundene Machtungleichheit. Die als ungerecht wahrgenommene eigene Unterlegenheit
ruft affektive Enthemmungen hervor und mobilisiert ein ungeheures Reaktionspotential
bis zur Bereitschaft, auch das eigene Leben durch Selbstmordattentate zu
opfern. Derartige Reaktionen als Folge der Instabilität der Machtbalance
in der gegenwärtig unipolaren Weltordnung sind nicht kulturspezifisch.
Sie könnten in jedem anderen Teil der Welt und zu jedem anderen Zeitpunkt
in neuer Form ausgelöst werden. Ein Krieg der Überlegenen gegen
die Selbstmordattentate der Unterlegenen ist ein Anachronismus. Er entfesselt
Hemmungen und mobilisiert, wie im Israel-Palästina-Konflikt, noch
größere Bereitschaft zu terroristischen Anschlägen und
terroristischen Militäreinsätzen. Die gegenwärtige Weise
der Globalisierung, die soziale Ungleichheiten verschärft und kulturelle
Differenzierungen zerstört, trägt ihren Teil zu den Instabilitäten
und Spannungen bei, die sich in gewaltträchtigen Reaktionen entladen.
Mit Sorge beobachten
wir, dass führende Persönlichkeiten aus dem Umfeld Ihres Präsidenten
immer offensiver den Europäern totalen Gehorsam gegenüber Amerika
abverlangen und erpresserisch jegliche Kritik aus Europa mit Äußerungen
wie "Europa braucht Amerika, Amerika braucht aber Europa nicht" im Keim
ersticken wollen. Die "uneingeschränkte Solidarität" unserer
und manch anderer europäischer Regierungen zu den Vereinigten Staaten
und ihre Bereitschaft, den Antiterror-Krieg kritiklos mitzutragen, wird
hier von vielen Menschen als Entmündigung und Schwäche empfunden.
Die politische Klasse in Europa hat offensichtlich nicht begriffen, dass
sie mit ihrer Unterwürfigkeit gegenüber der übermächtigen
und einzigen Supermacht nicht nur eine perspektivlose Politik macht, sondern
auch noch für die Agitation rechtsradikaler Kräfte ein günstiges
Klima erzeugt. Zu unserem eigenen Bedauern haben Regierungen der EU-Staaten
bisher auch versäumt, eine eigenständige EU-europäische
Außen-, Sicherheits- und Friedenspolitik für den Nahen und Mittleren
Osten sowie für Zentralasien und für ihre Beziehungen zur islamischen
Welt zu entwickeln, die auf Kooperation, auf Unteilbarkeit der Menschenwürde
und der Menschenrechte beruht. Ja, es ist sogar zu befürchten, dass
sie auf Grund ihrer Konzeptionslosigkeit und trotz ihrer Kritik letztlich
auch bereit sein könnten, einen amerikanischen Krieg gegen den Irak
moralisch zu legitimieren oder gar aktiv mitzutragen.
Als Besorgnis
erregend empfinden viele von uns den wachsenden Einfluss fundamentalistischer
Kräfte in den Vereinigten Staaten auf die politische Elite Ihres Landes,
der unverkennbar auch vor dem Weißen Haus nicht Halt macht. Die Aufteilung
der Welt in Gut und Böse, die Stigmatisierung ganzer Staaten samt
ihrer Bevölkerungen ist dazu geeignet, rassistischen, nationalistischen
und religiösen Fanatismus zu schüren, die Menschen ihrer Fähigkeit
zu differenzierter Wahrnehmung der lebendigen Wirklichkeit und der Einsicht
zu berauben, dass Andersartigkeit und kulturelle Vielfalt kein Unglück,
sondern ein Segen für alle darstellen und dass das Wohlergehen auch
der Mächtigsten dieser Erde auf Dauer davon abhängt, dass die
Welt als ein Ganzes gesehen wird, dessen Reichtum und Schönheit in
den Unterschieden besteht. Fundamentalismus beginnt damit, die eigene Kultur
als die einzig wahre, einzig gute und schöne zu erklären. Fundamentalistische
Reaktionen auf reale Konflikte unserer Welt verschließen unsere Augen
vor zivilen und gewaltfreien Lösungen dieser Konflikte und setzen
die Eskalation zwischen Terrorismus und Krieg erst recht in Gang.

Mit Bestürzung
haben wir von unseren amerikanischen Freunden und Kolleginnen auch vernommen,
dass Gelehrte und Journalisten unter Druck gesetzt und als Verräter
denunziert werden, wenn sie den Kriegskurs ihrer Regierung kritisch betrachten
oder ablehnen. Sorgen Sie dafür, dass der Meinungspluralismus und
die liberale Tradition in Ihrem Land nicht unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung
beeinträchtigt werden. Helfen Sie mit, dem Vormarsch des fundamentalistischen
Geistes in den Vereinigten Staaten Einhalt zu gebieten. Die amerikanischen
Werte, auf die Sie sich mit Stolz beziehen, stehen auf dem Prüfstand.
Zur Bekämpfung
der terroristischen Selbstmordattentate gibt es sicherlich verschiedene
Wege. Unsere Meinungen gehen darüber auseinander. Wir alle sind jedoch
zutiefst davon überzeugt, dass die Achtung der Menschenwürde
eine Grundvoraussetzung für alle Lösungswege darstellt. Nur wenn
weltweit und bei den ökonomisch und militärisch schwächeren
Nationen und Kulturkreisen die Auffassung einkehrt, dass der Westen als
der ökonomisch und militärisch mächtigste Kulturkreis es
mit der Universalität der Menschenwürde ernst meint, dass diese
nicht eine bloße Floskel ist, von der je nach Bedarf Gebrauch gemacht
wird, nur dann erhöht sich die Chance, dass terroristische Selbstmordattentate
nicht die beabsichtigte Resonanz erfahren, sondern in allen Ländern
auf vehemente Ablehnung stossen. Erst wenn die Schwächeren dieser
Welt sich in der Auffassung sicher wissen, dass kein auch noch so mächtiger
Staat ihre Würde verletzen, sie demütigen und ihre Lebensbedingungen
willkürlich beeinträchtigen wird, erst dann schöpfen diese
Menschen Kraft und Bereitschaft, ihre Augen und Herzen für die moralischen
Werte anderer Kulturen zu öffnen. Erst dann sind auch die Voraussetzungen
dafür gegeben, dass ein echter Dialog zwischen den Kulturen in Gang
kommt.
Wir brauchen
moralisch begründete, weltweit akzeptable und allseits geachtete gemeinsame
Spielregeln im Zusammenleben der Menschen, welche die Kooperation anstelle
von Konfrontation in den Vordergrund rücken und den durch die beschleunigte
Veränderung der Lebenswelt und die ständig wachsenden Gewaltpotentiale
erzeugten Bedrohungsängsten sowie den daraus resultierenden Sicherheitsbedürfnissen
der Menschen den Boden entziehen. Damit eröffnen sich Möglichkeiten,
die vornehmlich auf wirtschaftliche Belange orientierte Globalisierung
gerechter zu gestalten, die weltweite Armut wirksam anzugehen, gemeinsam
die globalen Umweltrisiken zu entschärfen, Konflikte mit friedlichen
Mitteln zu meistern und eine Weltkultur zu schaffen, die nicht in einer,
sondern in sehr vielen Sprachen reden kann.
Wir rufen Sie
auf, über diese und andere Perspektiven für unser aller Zukunft
mit uns und mit den Intellektuellen aus anderen Teilen der Welt in einen
offenen Dialog einzutreten.
Presserechtlich
verantwortlich: Hans Peter Dürr, Mohssen Massarrat, Heiko Kauffmann,
Frank Uhe, c/o IPPNW, Körtestr.
10, 10967 Berlin
*
Die englische Originalfassung wurde im Februar 2002 mit der Überschrift
"What We're Fighting For"" als eine Stellungnahme des Institute
for American Values veröffentlicht. In den deutschen Medien wurde
diese Stellungnahme unter der hier angegebenen Überschrift veröffentlicht.
UnterzeichnerInnen:
Prof. Dr. Hans
Ackermann, Marburg - Dr. Stephan Albrecht, Hamburg - Dr. Franz Alt, Baden-Baden
- Prof. Dr. Elmar Altvater, Berlin - Carl Amery, München - Prof. Dr.
Klaus J. Bade, Osnabrück - Prof. Dr. Hans-Eckehard Bahr, Bochum -
Tobias Baur, Berlin - Franz J. Bautz, München - Prof. Dr. Jörg
Becker, Solingen - Dr. Peter Becker, Marburg - Dr. Wolfgang Bender, Kronberg
- Prof. Dr. Adelheid Biesecker, Bremen - Michael Bouteiller, Lübeck
- Prof. Dr. Elmar Brähler, Leipzig - Dr. Dieter Bricke, Bergen - Dr.
Nikolaus und Nedialka Bubner, Berlin - Annelie Buntenbach, Berlin - Prof.
Dr. Andreas Buro, Grävenwiesbach - Prof. Dr. Wolfgang Däubler,
Dusslingen - Gerhard Diefenbach, Aachen - Hermann H. Dieter, Trebbin-Blankensee
- Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner, Hamburg - Tankred Dorst, München
- Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Dürr, München - Dr. Matthias Engelke,
Trier - Prof. Dr. Andreas Flitner, Tübingen - Helmut Frenz, Hamburg
- Prof. Dr. Georges Fülgraff, Berlin - Prof. Dr. Bernhard Glaeser,
Berlin - Prof. Dr. Ulrich Gottstein, Frankfurt - Dr. Franz-Theo Gottwald,
München - Jürgen Grässlin, Freiburg - Bernd Hanfeld, Hamburg
- Dr. Dirk-Michael Harmsen, Karlsruhe - Prof. Dr. Bodo Hambrecht, Berlin
- Prof. Dr. Heinz und Brigitte Häberle, Herrsching - Irmgard Heilberger,
Neuburg - Christoph Hein, Berlin - Prof. Dr. Peter Hennicke, Wuppertal
- Detlef Hensch, Berlin - Prof. Dr. Wolfgang Hesse, Marburg - Prof. Dr.
Helmut Holzapfel, Kassel - Ina Hönninger, Weßling - Prof. Willi
Hoss und Heidemarie Hoss-Rohweder, Stuttgart - Prof. Dr. Ferdinand Hucho,
Berlin - Prof. Dr. Jörg Huffschmid, Bremen - Otto Jäckel, Wiesbaden
- Prof. Dr. Siegfried und Dr. Margarete Jäger, Duisburg - Prof. Dr.
Walter Jens, Tübingen - Heiko Kauffmann, Meerbusch - Prof. Dr. Wolfgang
Klein, Berlin - Dr. Till Müller-Heidelberg, Bingen - Irmgard Koll,
Müllheim - Hans Krieger, München - Prof. Dr. Ekkehart Krippendorff,
Berlin - Helmar Krupp, Weingarten - Reinhard Mokros, Mönchengladbach
- Nils Leopold, Berlin - Herbert Leuninger, Hofheim - Frauke Liesenborghs,
München - Volker Lindemann, Schleswig - Prof. Dr. Dr. Dieter S. Lutz,
Hamburg - Prof. Dr. Birgit Mahnkopf, Berlin - Prof. Dr. Mohssen Massarrat,
Osnabrück - Prof. Dr. Ingeborg Maus, Frankfurt - Prof. Dr. Klaus Michael
Meyer-Abich, Essen - Prof. Dr. Klaus Meschkat, Hannover - PD Dr. Klaus
Metz, Berlin - Prof. Dr. Dietmar Mieth, Tübingen - Prof. Dr. Norman
Paech, Hamburg - Gunda Rachert, Osnabrück - Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard
Richter - Dr. Frederik Roggan, Bremen - Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Berlin
- Prof. Dr. Werner Ruf, Kassel - Peter Rühmkorf, Hamburg - Prof. Dr.
Fritz Sack, Hamburg - Dr. Gerd Dieter Schmid, Fischbachau - Horst Schmitthenner,
Frankfurt - Prof. Dr. Jürgen Schneider, Göttingen - PD Dr. Schiltenwolf,
Heidelberg - Friedrich Schorlemmer, Wittenberg - Prof. Dr. Herbert Schui,
Buchholz - Prof. Dr. Randeria Shalini, Berlin - Tilman Spengler, Ambach
- Prof. Dr. Dorothee Sölle, Hamburg - Eckart Stevens-Bartol, München
- Prof. Dr. Harmen Storck, Hannover - Frank Uhe, Berlin - Prof. Dr. Hartmut
Vogtmann, Witzenhausen - Peter Vonnahme, Kaufering - Dr. Reinhard Voß,
Bad Vilbel - Peter Wahl, Bonn - Günter Wallraff, Köln - Dr. Rainer
Werning, Frechen - Christa Wichterich, Bonn - Walter Wilken, Hannover -
Frieder-Otto Wolf, Berlin - Dr. Herbert Wulf, Pinneberg
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