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US-Bischöfe bei Friedensdemonstration verhaftet
"Der Bischofsrat der Evangelisch-methodistischen Kirche hat viermal versucht, einen Termin mit Präsident Bush zu erhalten," sagte Bischof Sprague an einer Pressekonferenz vor der Demonstration. "Es hat keine Antwort gegeben außer ein knappes „Thanks, but no thanks"." Bush hat vor Beginn der Feindseligkeiten nur einen religiösen Vertreter zum Thema Krieg getroffen, nämlich den italienischen Kardinal Pio Laghi, ein päpstlicher Abgesandter. Nach der Pressekonferenz zog die Gruppe zu dem nur wenige Strassenzüge entfernten Weißen Haus mit einem Banner, auf dem stand: "Krieg ist immer Niederlage für die Menschheit". Ein Teil der Versammlung war, gemäss Sprague, darauf ausgerichtet, eine Friedensnachricht dem Präsidenten zu überbringen. "Das Weiße Haus hört den Bischofsrat nicht an," sagte Sprague. "Aufgrund dieser gegebenen Realität erfordert es Strategien, die aus den Alltäglichen heraustreten, untypische statt typische." Jim Winkler, Generalsekretär des GBCS, sagte: "Ich fühle, es ist Zeit, an die vordersten Linien zu gehen. Unsere Behörde (Anm.: das GBCS) hat erklärt, dass Krieg falsch ist, und jetzt wo er angefangen hat, ist es immer noch falsch. Dieser Krieg ist ungerecht, unnötig und unsicher." Auf der Pressekonferenz wies Winkler darauf hin, dass der Präsident und Vizepräsident der Vereinigten Staaten Methodisten seien. "Aber ich bin hier, um Ihnen zu sagen, dass Jesus nicht für die Unterstützung dieses Kriegs ist," sagte er. "Ich denke, dass dieser Krieg eine Ablenkung von dringenderen Bedürfnissen der Menschheit ist," so Linda Bales. Nachdem sie aus dem Gefängnis in der Nacht vom 26. März 2003 freigelassen wurde, sagte sie, dass es keine Frage für sie war, dass die Demonstration und die Verhaftungen lohnenswert gewesen sind. "Ich würde es wieder tun," sagte sie. "Es war eine Zeit der Heilung und eine Zeit, unserer Traurigkeit und unseren Kummer über den Krieg auszudrücken." Ein Passant, der die Demonstration sah, meinte, sie sei "zu klein, zu spät". Die Antwort von Linda Bales: "Es ist nie zu spät, um für den Frieden zu arbeiten."
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