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Kinder-
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Jugendarbeit
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update
vom
12.
2. 2003
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Nein
zum Tod! Nein zum Egoismus! Nein zum Krieg!
Ja zum Leben! – Ja zum Frieden!
Ansprache von Papst
Johannes Paul II. beim Neujahrsempfang für das beim Hl. Stuhl akkreditierte
Diplomatische Korps am 13. Januar
Exzellenzen,
meine Damen und Herren!
1. Eine willkommene Tradition ist dieses
Treffen zum Jahresbeginn, das mir die Freude zuteil werden lässt,
Sie zu empfangen und gewissermaßen alle von Ihnen vertretenen Völker
zu umarmen! In der Tat erfahre ich durch Sie und dank Ihrer Anwesenheit
von deren Hoffnungen und Zielen, Erfolgen und Niederlagen. Am heutigen
Tag möchte ich Ihren Ländern aus tiefem Herzen Glück, Frieden
und Wohlergehen wünschen.
Zu Beginn des neuen Jahres ist es mir
eine besondere Freude, Ihnen allen meine besten Glückwünsche
auszusprechen, und ich rufe auf Sie, Ihre Familien und Ihre Mitbürger
den reichen Segen Gottes herab.
Bevor ich Ihnen einige Gedanken mitteile,
zu denen ich von den aktuellen Geschehnissen in Welt und Kirche angeregt
worden bin, danke ich Ihrem Doyen, Botschafter Giovanni Galassi, für
die Ansprache, die er soeben an mich gerichtet hat, und für die Glückwünsche
für meine Person und mein Amt, die er in Ihrer aller Namen so zuvorkommend
zum Ausdruck gebracht hat. Nehmen Sie alle hierfür meinen herzlichen
Dank entgegen!
Herr Botschafter, Sie haben mit schlichten
Worten an die berechtigten Erwartungen unserer Zeitgenossen erinnert, die
leider allzu oft unter politischen Krisen, unter Waffengewalt, unter sozialen
Konflikten und Armut oder unter Naturkatastrophen zu leiden haben. Zu Beginn
dieses Jahrtausends spürt der Mensch deutlicher denn je, wie zerbrechlich
die von ihm gestaltete Welt ist.
2. Ich bin persönlich beeindruckt
von dem Gefühl der Angst, das oft in den Herzen unserer Mitmenschen
wohnt. Der heimtückische Terrorismus, der jederzeit und überall
zuschlagen kann; das ungelöste Problem des Nahen Ostens mit dem Hl.
Land und dem Irak; die Unruhen, die Südamerika und insbesondere Argentinien,
Kolumbien und Venezuela erschüttern; die Konflikte, die zahlreiche
afrikanische Länder davon abhalten, sich ihrer Entwicklung zu widmen;
Krankheiten, die Ansteckung und Tod verbreiten; das schwere Problem des
Hungers, vor allem in Afrika; unverantwortliche Verhaltensweisen, die zum
Versiegen der Ressourcen unseres Planeten beitragen: Dies alles sind Geißeln,
die das Überleben der Menschheit, die innere Ruhe des einzelnen und
die Sicherheit der Gesellschaften gefährden.
3. All dies kann sich jedoch ändern.
Das hängt von jedem einzelnen von uns ab. Jeder kann in sich selbst
sein Potential an Glauben, Redlichkeit, gegenseitigem Respekt und an Hingabe
im Dienst an den anderen entfalten.
Das hängt natürlich auch von
den politisch Verantwortlichen ab, die dazu aufgerufen sind, dem Gemeinwohl
zu dienen. Es wird Sie nicht überraschen, daß ich vor einem
Publikum von Diplomaten diesbezüglich einige Imperative aufzeige,
die meiner Ansicht nach erfüllt werden müssen, wenn man vermeiden
will, dass ganze Völker, ja vielleicht sogar die gesamte Menschheit
in den Abgrund stürzen.
Zunächst ein "Ja zum Leben!"
Die Achtung vor dem Leben an sich und vor dem Leben jedes einzelnen: Dies
ist der Ausgangspunkt für alles weitere, denn das fundamentalste aller
Menschenrechte ist gewiss das Recht auf Leben. Abtreibung, Euthanasie und
das Klonen von Menschen beispielsweise bergen das Risiko in sich, die menschliche
Person auf ein bloßes Objekt zu reduzieren: gleichsam Leben und Tod
auf Bestellung! Wenn der wissenschaftlichen Forschung, die sich mit dem
Ursprung des Lebens befasst, jegliches moralische Kriterium fehlt, wird
sie zu einer Verneinung des Wesens und der Würde des Menschen. Auch
der Krieg ist ein Angriff auf das menschliche Leben, weil er Leid und Tod
mit sich bringt. Der Kampf für den Frieden ist immer auch ein Kampf
für das Leben!
Dann die Einhaltung des Rechts.
Das gesellschaftliche Leben – insbesondere auf internationaler Ebene –
setzt gemeinsame, unantastbare Prinzipien voraus, deren Ziel es ist, die
Sicherheit und Freiheit von Bürgern und Nationen zu garantieren. Diese
Verhaltensnormen sind die Grundlage der nationalen und internationalen
Stabilität. Heute verfügen die Verantwortlichen in der Politik
über äußerst zweckmäßige Texte und Institutionen.
Es genügt, sie in die Tat umzusetzen. Die Welt wäre ganz anders,
wenn man damit anfinge, die unterzeichneten Abkommen aufrichtig anzuwenden!
Schließlich die Pflicht zur Solidarität.
In einer mit Informationen überfrachteten Welt, der jedoch paradoxerweise
die Kommunikation so schwer fällt und in der die Lebensbedingungen
so skandalös ungleich sind, ist es wichtig, nichts unversucht zu lassen,
damit sich alle für das Wachstum und das Wohlergehen aller verantwortlich
fühlen. Es geht dabei um unsere Zukunft. Junge Menschen ohne Arbeit,
ausgegrenzte Behinderte, allein gelassene ältere Menschen, Länder,
die in Hunger und Elend gefangen sind: All dies führt viel zu oft
dazu, daß der Mensch verzweifelt und der Versuchung erliegt, sich
in sich selbst zu verschließen oder Gewalt zu gebrauchen.

4. Aus diesem Grund müssen Entscheidungen
getroffen werden, damit der Mensch noch eine Zukunft hat. Dazu müssen
die Völker der Erde und ihre Verantwortlichen manchmal den Mut haben,
"Nein" zu sagen.
"Nein zum Tod!" Das bedeutet Nein
zu allem, was die unvergleichliche Würde aller Menschen zu verletzen
droht, angefangen bei der Würde der ungeborenen Kinder. Wenn das Leben
wirklich ein Schatz ist, muss man es zu erhalten wissen und es Früchte
bringen lassen, ohne es zu verfälschen. Nein zu allem, was die Familie,
diese Keimzelle der Gesellschaft, schwächt. Nein zu allem, was beim
Kind das Gefühl von Tatendrang, die Achtung vor sich selbst und den
anderen und das Pflichtbewusstsein zerstört.
"Nein zum Egoismus!", also zu all
dem, was den Menschen dazu bringt, sich in der Nische einer privilegierten
sozialen Klasse oder einer kulturellen Behaglichkeit, die andere ausschließt,
abzukapseln. Der Lebensstil derer, die im Wohlstand leben, und ihre Konsumgewohnheiten
müssen im Licht der Auswirkungen auf die anderen Länder überprüft
werden. Man denke beispielsweise an das Wasserproblem, das die Organisation
der Vereinten Nationen im Jahr 2003 in das Bewusstsein aller Menschen rücken
möchte. Egoismus ist auch die Gleichgültigkeit der wohlhabenden
Länder gegenüber den Nationen, die sich selbst überlassen
sind. Alle Völker haben das Recht, einen angemessenen Anteil an den
Gütern dieser Welt und am Know-how der entwickelten Länder zu
erhalten. Wie könnte man in diesem Zusammenhang nicht an den Zugang
aller zu den grundlegenden Arzneimitteln denken, die im Kampf gegen die
Seuchen der Gegenwart so wichtig sind? Leider wird dieser Zugang oft durch
kurzfristige wirtschaftliche Erwägungen gehemmt.
"Nein zum Krieg!" Er ist nie ein
unabwendbares Schicksal. Er ist immer eine Niederlage der Menschheit. Das
Völkerrecht, der aufrichtige Dialog, die Solidarität zwischen
den Staaten und die ehrenvolle Ausübung der Diplomatie sind jene Mittel
zur Lösung von Streitigkeiten, die des Menschen und der Nationen würdig
sind. Ich sage dies mit Blick auf jene, die ihr Vertrauen noch immer in
Atomwaffen setzen, und auf die allzu zahlreichen Konflikte, die unsere
Mitmenschen noch immer gefangen halten. Zu Weihnachten hat uns Betlehem
an die ungelöste Krise im Nahen Osten erinnert, wo zwei Völker,
das israelische und das palästinensische, dazu aufgerufen sind, Seite
an Seite zu leben, beide in Freiheit und Souveränität und in
gegenseitigem Respekt. Ohne noch einmal zu wiederholen, was ich Ihnen bereits
im letzten Jahr beim gleichen Anlass gesagt habe, beschränke ich mich
heute darauf, angesichts der zunehmenden Verschärfung des Nahost-Konflikts
hinzuzufügen, dass dessen Lösung nie durch Terrorismus oder bewaffnete
Konflikte durchgesetzt werden kann in der Annahme, militärische Siege
könnten der Ausweg sein. Und was soll man über einen drohenden
Krieg sagen, der über die Bevölkerung des Irak, des Landes der
Propheten, hereinbrechen könnte, eine Bevölkerung, die schon
von einem zwölf Jahre andauernden Embargo entkräftet ist? Der
Krieg ist nie ein Mittel wie andere, das man zur Beilegung von Auseinandersetzungen
zwischen Nationen einsetzen kann. Die Charta der Vereinten Nationen und
das Völkerrecht erinnern daran, dass der Krieg, auch wenn es um die
Sicherung des Gemeinwohls geht, nur im äußersten Fall und unter
sehr strengen Bedingungen gewählt werden darf, ohne dabei die Auswirkungen
auf die Zivilbevölkerung während und nach den Kampfhandlungen
zu vergessen.

5. Es ist daher durchaus möglich, den
Lauf der Ereignisse zu ändern, sobald der gute Wille und das Vertrauen
in den anderen vorherrschen und die Umsetzung der übernommenen Verpflichtungen
und die Zusammenarbeit zwischen verantwortungsbewussten Partnern an erster
Stelle stehen. Ich werde zwei Beispiele hierfür anführen. Das
heutige Europa ist zugleich ein vereintes und erweitertes Europa. Es konnte
die Mauern niederreißen, von denen es verunstaltet wurde. Es hat
sich für die Entwicklung und den Aufbau einer Wirklichkeit eingesetzt,
die Einheit und Vielfalt, nationale Souveränität und gemeinsames
Handeln, wirtschaftlichen Fortschritt und soziale Gerechtigkeit miteinander
zu verbinden vermag.
Dieses neue Europa trägt in sich
die Werte, die im Laufe von zwei Jahrtausenden eine Denk- und Lebenskunst
zur Entfaltung gebracht haben, von denen die ganze Welt profitiert hat.
Unter diesen Werten nimmt das Christentum insofern einen vorrangigen Platz
ein, als es einen Humanismus entwickelte, der seine Geschichte und Institutionen
geprägt hat. In Erinnerung an dieses Erbe haben sich der Hl. Stuhl
und alle christlichen Kirchen bei den Urhebern der künftigen Verfassung
der Europäischen Union dafür eingesetzt, dass diese einen Hinweis
auf die Kirchen und religiösen Institutionen enthält.
Es erscheint uns in der Tat wünschenswert,
dass – unter voller Achtung der Laizität – drei ergänzende Elemente
anerkannt werden: die Religionsfreiheit in ihrer nicht nur individuellen
und kultischen, sondern auch in ihrer sozialen und gemeinschaftlichen Dimension;
die Zweckmäßigkeit von gut strukturiertem Dialog und Absprachen
zwischen den Regierenden und den Glaubensgemeinschaften; die Achtung des
rechtlichen Status, den die Kirchen und religiösen Institutionen schon
jetzt in den Mitgliedstaaten genießen. Ein Europa, das seine Vergangenheit
missachten und das Religiöse leugnen würde und das keine spirituelle
Dimension besäße, hätte sicherlich schlechte Chancen im
Hinblick auf das ehrgeizige Projekt, für das es seine gesamten Kräfte
mobilisiert, nämlich ein Europa für alle aufzubauen!
Auch Afrika gibt uns heute Gelegenheit
zur Freude: Angola hat mit seinem Wiederaufbau begonnen, Burundi hat einen
Weg eingeschlagen, der zum Frieden führen könnte, und erwartet
von der internationalen Gemeinschaft Verständnis und finanzielle Unterstützung;
die Demokratische Republik Kongo hat ernsthaft einen Dialog auf nationaler
Ebene aufgenommen, der zur Demokratie führen soll. Der Sudan hat seinen
guten Willen unter Beweis gestellt, auch wenn der Weg zum Frieden noch
lang und mühsam ist. Zweifelsohne darf man sich über solche Fortschritte
freuen und die politisch Verantwortlichen dazu ermutigen, keine Mühe
zu scheuen, damit die Völker Afrikas nach und nach den Anfang einer
Befriedung und somit des Wohlergehens erleben – jenseits von ethnischen
Konflikten, Willkür und Korruption. Aus diesem Grund können wir
die schlimmen Ereignisse, die die Elfenbeinküste und die Zentralafrikanische
Republik erschüttern, nur beklagen und ihre Einwohner auffordern,
die Waffen niederzulegen, sich an ihre jeweilige Verfassung zu halten und
die Basis für einen nationalen Dialog zu schaffen. Dadurch wird es
leichter sein, alle Glieder der Gemeinschaft des Landes in die Ausarbeitung
eines gesellschaftlichen Projektes einzubeziehen, indem sich alle wiedererkennen.
Außerdem ist es erfreulich, festzuhalten, dass die Afrikaner immer
mehr danach streben, die geeignetsten Lösungen für ihre Probleme
zu finden, dank des Wirkens der Afrikanischen Union und dank effizienter
regionaler Vermittlungen.

6. Exzellenzen, meine Damen und Herren, es
drängt sich hier eine Feststellung auf: Die Unabhängigkeit der
Staaten ist nur noch in einer gegenseitigen Abhängigkeit voneinander
denkbar. Alle sind im Guten wie im Schlechten miteinander verbunden. Deshalb
ist es richtigerweise erforderlich, das Gute vom Schlechten unterscheiden
zu können und beide beim Namen zu nennen. Wenn sich diesbezüglich
Zweifel oder Verwirrung einstellen, sind die größten Übel
zu befürchten, wie uns die Geschichte schon viele Male gelehrt hat.
Es scheint mir, dass zwei Anforderungen
unabdingbar sind, wenn man vermeiden will, ins Chaos zu stürzen. Zunächst
muss innerhalb der Staaten und zwischen den Staaten der fundamentale Wert
des Naturrechts wiederentdeckt werden, das in vergangener Zeit das Völkerrecht
und die ersten Denker des internationalen Rechts inspiriert hat. Auch wenn
manche seine Gültigkeit heute in Frage stellen, bin ich überzeugt,
dass seine allgemeinen und universalen Grundsätze immer noch in der
Lage sind, die Einheit des Menschengeschlechts besser wahrnehmbar werden
zu lassen und die Schärfung des Gewissens bei Regierenden wie Regierten
zu fördern.
Zudem bedarf es des beharrlichen Wirkens
rechtschaffener und selbstloser Staatsmänner. In der Tat kann die
unabdingbare berufliche Eignung der politisch Verantwortlichen nur durch
ihr Festhalten an starken ethischen Überzeugungen legitimiert werden.
Denn wie könnte man die Geschicke
der Welt lenken, ohne Bezug auf all jene Werte zu nehmen, die an der Basis
jenes "universalen Gemeinwohls" stehen, von dem die Enzyklika
Pacem
in terris von Papst Johannes XXIII. so treffend gesprochen hat? Es
wird einem logisch denkenden Führer mit seinen Überzeugungen
immer möglich sein, sich gegen ungerechte Situationen und institutionelle
Abweichungen von der Norm zu verwahren oder ihnen ein Ende zu setzen. Darin
finden wir, so meine ich, was man heute üblicherweise als "gutes Regieren"
bezeichnet.
Das materielle und spirituelle Wohlergehen
der Menschheit, der Schutz der Freiheiten und Rechte des Menschen, der
selbstlose öffentliche Dienst, die Nähe zu den konkreten Lebenssituationen
haben Vorrang vor allen politischen Programmen und stellen eine ethische
Forderung dar, die den inneren Frieden der Nationen und den Frieden zwischen
den Staaten am besten zu gewährleisten vermag.
7. Für einen Glaubenden kommen zu
diesen Motivationen natürlich noch jene hinzu, die ihm der Glaube
an Gott als Schöpfer und Vater aller Menschen eingibt, ein Gott, der
ihm die Verwaltung der Erde und die Verpflichtung zur Bruderliebe überantwortet
hat. Dies bedeutet auch, dass es im Interesse des Staates liegt, über
eine wirksame Gewährleistung der Religionsfreiheit, eines Naturrechts
– das heißt eines zugleich persönlichen und gemeinschaftlichen
Rechts – für alle Menschen zu wachen. Wie ich schon bei anderen Anlässen
sagte, werden die Gläubigen, die sich in ihrem Glauben respektiert
fühlen und ihre Gemeinschaften rechtlich anerkannt sehen, sich umso
überzeugter an dem gemeinsamen Projekt ihrer jeweiligen bürgerlichen
Gesellschaft beteiligen.
Sie werden also verstehen, warum ich mich
zum Sprecher all der Christen mache, die von Asien bis Europa immer noch
Opfer von Gewalt und Intoleranz sind, wie dies auch in jüngster Zeit
anlässlich des Weihnachtsfestes der Fall gewesen ist. Der ökumenische
Dialog zwischen Christen und die respektvollen Kontakte zu den anderen
Religionen, insbesondere zum Islam, sind das beste Gegenmittel zu sektiererischen
Verirrungen, zum Fanatismus oder religiösen Terrorismus. Was die katholische
Kirche anbelangt, werde ich nur eine Situation erwähnen, die mir großen
Kummer bereitet: das Schicksal der katholischen Gemeinschaften in der Russischen
Föderation, wo seit Monaten einige ihrer Seelsorger aus administrativen
Gründen daran gehindert werden, dorthin zu gelangen.
Der Hl. Stuhl erwartet von den Regierungsbehörden
konkrete Entscheidungen, die dieser Krise ein Ende setzen und den internationalen,
von einem modernen und demokratischen Rußland unterzeichneten Verpflichtungen
entsprechen. Die russischen Katholiken möchten wie ihre Brüder
und Schwestern in der restlichen Welt leben – mit der gleichen Freiheit
und der gleichen Würde.
8. Exzellenzen, meine Damen und Herren,
wir, die wir an diesem Ort, einem Symbol der Spiritualität, des Dialogs
und des Friedens, versammelt sind, sollen durch unser tägliches Tun
dazu beizutragen, dass alle Völker der Erde in Gerechtigkeit und Eintracht
auf glücklichere und gerechtere Zeiten zugehen können, fern von
Armut, Gewalt und Kriegsgefahr!
Gott möge Sie und alle Menschen,
die Sie vertreten, mit seinem reichen Segen erfüllen. Ihnen allen
ein gutes und glückliches neues Jahr!
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