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Kinder-
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Jugendarbeit
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Die
Junge Kirche -
Gottes Gewaltverzicht fordert heraus
Alexander
betet seinen Gott an - so lautet der Text dieser Karikatur, eine der ersten
Kreuzdarstellungen. Ein Spötter macht sich dabei lustig über
den Christen Alexander. "Was soll das für ein Gott sein, der absichtlich
auf einem Esel daherkommt und sich dann auch noch ans Kreuz schlagen läßt?!"
Gottes Sohn am Kreuz. Derjenige, der
alle Macht haben könnte, verzichtet auf Macht, identifiziert sich
sogar mit der Ohnmacht. Eine Provokation - damals wie heute. "Den Juden
ein Ärgernis, den Heiden eine Torheit" schreibt Paulus in seinem Brief
an die Korinther (1. Kor. 1, 23). Tatsächlich sind Esel und Kreuz
drastische Symbole und kaum zu vereinen mit Vorstellungen eines allmächtigen
Gottes. Aber sie passen zu Jesus, zu seiner allumfassenden Liebe, wie sie
in den Evangelien beschrieben wird.
Sie forderne uns heraus, immer wieder
neu darüber nachzudenken, was es heißt, dass Jesus selbst auf
Machtmittel verzichtet hat und gerade deshalb von den frühen Christen
als Gottes Sohn erkannt und verehrt wurde. Wie hätte sich sonst das
Kreuz als das Erkennungszeichen für die Christen durchsetzen können?!
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