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Kinder- und Jugendarbeit update
vom
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Christen aus der Badischen Landeskirche sagen Nein zum KriegAngesichts des Krieges um den Kosovo können wir als Christen nicht schweigen:Wir verurteilen die menschenverachtende Gewalt des jugoslawischen Militärs gegen die albanische Bevölkerung im Kosovo! Wir verurteilen das massive Bombardement Jugoslawiens durch Nato - Streitkräfte, das den Menschen im Kosovo nicht hilft! Die Menschen im Kosovo und die Menschen in Serbien leiden entsetzlich unter diesem Krieg, der von Tag zu Tag weiter eskaliert. Wir sagen Nein zu diesem Krieg und fordern
die sofortige Beendigung der Kampfhandlungen durch die NATO, um neue politische
Initiativen unter Führung der UNO mit Beteiligung Rußlands in
Gang zu bringen. Ein Weiterbomben bis zur Kapitulation Jugoslawiens beschwört
einen Krieg auf dem ganzen Balkan herauf und wird die Spirale der Gewalt
nicht anhalten. Alles, was zur Deeskalation beiträgt, ist nun hilfreich,
nicht das Weiterschreiten auf einem Weg, der immer größeres
Blutvergießen mit sich bringt.
Einige von uns sagen das als Pazifistinnen und Pazifisten, die das Gebot der Feindesliebe und die Mahnung zum Gewaltverzicht als Weisung Jesu für alle Christen hören und befolgen wollen. Die anderen von uns wenden sich gegen diesen Krieg aus einer Tradition, die Gewalt als letztes Mittel in einem Konflikt nicht ausschließen will. Doch ist nach der ,,Lehre vom gerechten Krieg" der Einsatz militärischer Gewalt an strenge Bedingungen geknüpft, die in diesem Fall nicht gegeben sind. So ist z.B. die Verhältnismäßigkeit der Mittel nicht gewahrt und es fehlt die Legitimation durch die UNO. Wir stellen fest: dieser Krieg ist kein ,,gerechter Krieg"! Uns vereint heute die Überzeugung, daß in diesem Krieg der Einsatz militärischer Gewalt ethisch nicht zu rechtfertigen ist. Christen dürfen sich an diesem Krieg nicht beteiligen! Wir stimmen Präses Manfred Kock, dem
Ratsvorsitzenden der EKD zu, wenn er sagt:
Wir sind als Christen verpflichtet, den Opfern von Krieg und Vertreibung zu helfen und wollen dies nach Kräften tun. Wir sind aber auch verpflichtet, die Regierenden an Gottes Gebot und Verheißung zu erinnern und zur Umkehr zu rufen. Die Gewalt muß ein Ende haben. Dies ist eine Kurzfassung einer theologischen Erklärung zum Krieg im Kosovo, der bis zum 30 April von ca 170 Christen der Evangelischen Landeskirche Baden, vorwiegend kirchlichen MitarbeiterInnen, unterschrieben wurde. Bis zum 20. Mai kamen bereits 1600 Unterschriften zusammen. Den ausführlichen Text können Sie hier nachlesen |
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